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Danksagung

Einleitung

Die historische Entwicklung des Hospizwesens

Die Entwicklung des Hospizwesens in Deutschland

Übersichtskarte

Hospizdienste in Deutschland

Erforderliche fachliche Kenntnisse und Forschung im Hospizwesen

Palliativmedizinischer Bedarf

Was sind stationäre Hospize?

Was ist Hospizarbeit?

Ehrenamtlich Arbeit

Einen Sterbenden begleiten.

Sterbebegleitung – Überforderung oder Chance für den Begleiter?

Schwierigkeiten bei der Begleitung

Das Erleben des

Sterben müssen

Interview mit

Herrn Sommerlik

Interview mit

Herrn Bliefernicht

Interview mit

Frau Gorgass

Gesetzliche Regelungen im Hospizbereich

Die Finanzierung der Hospizarbeit

Kinderhospizarbeit in Deutschland

Ziele und Inhalte der Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz.

Grundsätze der Kinderhospizarbeit

Besonderheiten der Palliativbetreuung von Kindern und

Jugendlichen

Trauerbewältigung bei Kindern

Das Kinderhospiz

„Haus Balthasar“ das erste in Deutschland

Praktikumsbericht

einer Kinderkranken-schwesternschülerin

Abschluss.

Literaturnachweis

Anhang:   Schreiben, Serienbriefe, Mails und Antworten als Briefe

oder E-Mails

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Die historische Entwicklung des Hospizwesens

 Die Geschichte der Hospize lässt sich auf den Beginn des Christentums im Römischen Reich zurückverfolgen. Reisenden, Waisen, Bedürftigen aber auch Kranken und Sterbenden wurde Unterkunft und Hilfe angeboten. Im 4. Jahrhundert übernahmen christliche Orden die Leitung dieser Hospize, im Mittelalter bildeten sich sogar eigene Hospizorden. Die Reformation hatte die Schließung vieler Klöster und auch Hospize zur Folge.

 Vornehmlich im 19. Jahrhundert wurde der Hospizgedanke wieder aufgegriffen. Madame Jeanne Garnier aus Lyon gründete ein Hospiz, auch „Calvaire“ genannt und weitere Calvaries folgten in Frankreich. Ihr wird auch zugeschrieben, das Wort „Hospiz“ zum ersten Mal ausschließlich mit der Betreuung und Begleitung Sterbender in Zusammenhang gebracht zu haben.

  Das Calvary Hospital in New York wurde 1899 errichtet. In Dublin eröffneten die „Irisch Systers of Charity“ 1879 das „Our Ladies Hospice“, im Jahre 1905 folgte das „St. Josephs Hospice“ in London. Lady Cicely Saunders war von 1948 an sieben Jahre als ehrenamtliche Krankenschwester im St. Lukas Hospital tätig, das bereits im Jahre 1893 unter dem Namen „St. Lukas Home of the Dying Poor“ gegründet worden war. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen, die sie im St.Lukas Hospital und später im St. Josephs Hospice sammelte, führten im Jahre 1967 zur Gründung des St. Christophers Hospice. Sie selber schrieb, dass zu den Ideen und Entwicklungen der klinischen Pharmakologie, der Strahlentherapie, der Chemotherapie und der Schmerztherapie auch theologische Auseinandersetzungen mit dem Thema sterbender Patienten Einfluss auf die Gründung des St. Christophers Hospice genommen hatten. Die Eröffnung dieses Hospizes wird allgemein als „Geburtsstunde“ der modernen Palliativmedizin angesehen.

 Außergewöhnlich war sicherlich auch, dass schon kurz nach der Eröffnung dieser Einrichtung im Jahre 1969 erste ambulante Versorgungsstrukturen in Form eines Hausbetreuungsdienstes aufgebaut und mit der stationären Arbeit vernetzt wurden. Neben der Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen, wurde von Beginn an auch die Notwendigkeit von Forschung und Lehre erkannt.

 Ausgehend von dieser Keimzelle wurden in den folgenden Jahren weltweit weitere höchst unterschiedliche Einrichtungen eröffnet. 1974 nahm in New Haven, Connecticut, ein “home care team” seine Arbeit auf. Haupt- und ehrenamtliche Helfer betreuten die Patienten ambulant, eigene Betten standen nicht zur Verfügung.

 Ein ausschließlich in einem Krankenhaus tätiger palliativmedizinischer Konsiliardienst arbeitet seit 1975 am St. Lukas Hospital in New York. Die Gründung der weltweit ersten Palliativstation im Jahre 1975 wird dem Royal Victoria Hospital in Montreal zugeschrieben. An ihr war Balfour Mount maßgeblich beteiligt. In diesem Zusammenhang führte er erstmals den Begriff „Palliative care“ als Beschreibung eines umfassenden Programms zur Betreuung von Patienten mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen ein. Noch im selben Jahr wurde eine zweite Station am St. Boniface Hospital in Winniepeg eingerichtet.

 In vielen Ländern, so unter anderem auch in Deutschland, kam es zu einer zunehmenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Hospizidee. Grosses Aufsehen erregte dabei das Buch „On Death and Dying“ von der Schweizer Ärztin Kübler-Ross. Dieses hatte nicht nur Einfluss auf die öffentliche Diskussion sondern auch auf die medizinische Fachwelt. Sounders schreibt, dass diese Publikation einen großen Einfluss auf die Entwicklung ambulanter Hospizdienste in den USA gehabt habe











































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