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Danksagung

Einleitung

Die historische Entwicklung des Hospizwesens

Die Entwicklung des Hospizwesens in Deutschland

Übersichtskarte

Hospizdienste in Deutschland

Erforderliche fachliche Kenntnisse und Forschung im Hospizwesen

Palliativmedizinischer Bedarf

Was sind stationäre Hospize?

Was ist Hospizarbeit?

Ehrenamtlich Arbeit

Einen Sterbenden begleiten.

Sterbebegleitung – Überforderung oder Chance für den Begleiter?

Schwierigkeiten bei der Begleitung

Das Erleben des

Sterben müssen

Interview mit

Herrn Sommerlik

Interview mit

Herrn Bliefernicht

Interview mit

Frau Gorgass

Gesetzliche Regelungen im Hospizbereich

Die Finanzierung der Hospizarbeit

Kinderhospizarbeit in Deutschland

Ziele und Inhalte der Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz.

Grundsätze der Kinderhospizarbeit

Besonderheiten der Palliativbetreuung von Kindern und

Jugendlichen

Trauerbewältigung bei Kindern

Das Kinderhospiz

„Haus Balthasar“ das erste in Deutschland

Praktikumsbericht

einer Kinderkranken-schwesternschülerin

Abschluss.

Literaturnachweis

Anhang:   Schreiben, Serienbriefe, Mails und Antworten als Briefe

oder E-Mails

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Einen Sterbenden begleiten.

 

Sterbende sind Menschen in einer ganz besonderen Lebenssituation. Sie brauchen unsere Fürsorge und Pflege, denn sie sind oft nicht mehr in der Lage, für ihr leibliches Wohl zu sorgen und sich von Schmerzen und anderen Missempfindungen zu befreien. Hier haben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wertvolle Aufgabe diese Menschen in ihrer noch kurzen verbleibenden Lebenszeit Beistand zu geben.

Was aber ist mit Begleitung gemeint?

Wir begleiten im allgemeinen Menschen auf einem Weg, den sie nicht alleine gehen können. Aber ist ein Sterbender nicht jemand der angekommen ist – an einer Lebensvernichtenden Krankheit – an seinem Lebensende?

Welchen Weg könnte er noch gehen, der vielleicht hilflos und bewegungsunfähig in seinem Bett liegt? Er wird sterben, ob wir an seiner Seite sind oder nicht. Wir können ihm nicht in den Tod folgen, können ihm das Sterben nicht abnehmen. Was also können wir für ihn tun, außer für sein leibliches Wohl zu sorgen, so gut es geht?

Sehen wir im Sterbenden nur den verlöschenden Organismus, so erscheint die Idee einer Begleitung tatsächlich unangebracht. Das aber gerade heutzutage, wo sich der Tod so gut verdrängen lässt, der Ruf nach einer angemessenen Sterbebegleitung immer lauter wird, zeigt, dass wir dem Sterben mit dieser Vorstellung nicht gerecht werden. Unser Körper braucht pflegerische Fürsorge, Begleitung aber braucht unsere Seele bei der Aufgabe, ihre leibliche Hülle zu verlassen. Das wird vielen Menschen mehr und mehr bewusst, weil das Sterben immer häufiger ein Langandauernder Prozess ist, der im Zeitlupentempo die Bedeutung des Sterbens sichtbar werden lässt.

Wir dürfen heute das Leben zu Ende leben und haben damit die Chance, den Tod als Teil unseres Lebens zu erfahren.

Gleichzeitig aber besteht die Gefahr, dass wir uns unser Sterben aus der Hand nehmen lassen. Statt im Abschied vom Leben zu uns selbst zu finden, verlieren wir uns und sterben einen fremdbestimmten Tod. Einen Sterbenden begleiten heißt, ihm zur Seite zu stehen, ihn mit seinen Ängsten und Verzweiflungen nicht allein zu lassen. Wie er dabei mit der Wahrheit des Todes umgeht, seine letzten Angelegenheiten regelt und sich mit dem auseinandersetzt, was nach dem Tod kommt, ist die Sache des Sterbenden.

Sterbebegleitung richtig verstanden ist der Inbegriff einer auf die Person konzentrierten Fürsorge, die sich an den Wünschen und Bedürfnissen des Betreuten orientiert. Das Bestreben dabei soll sein, ihm die Verantwortung für sein Leben und Sterben nicht aus der Hand zu nehmen, sondern verträglich zu machen.





























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© 2003 by M. Jakubowski •  margret162@yahoo.de

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