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Danksagung

Einleitung

Die historische Entwicklung des Hospizwesens

Die Entwicklung des Hospizwesens in Deutschland

Übersichtskarte

Hospizdienste in Deutschland

Erforderliche fachliche Kenntnisse und Forschung im Hospizwesen

Palliativmedizinischer Bedarf

Was sind stationäre Hospize?

Was ist Hospizarbeit?

Ehrenamtlich Arbeit

Einen Sterbenden begleiten.

Sterbebegleitung – Überforderung oder Chance für den Begleiter?

Schwierigkeiten bei der Begleitung

Das Erleben des

Sterben müssen

Interview mit

Herrn Sommerlik

Interview mit

Herrn Bliefernicht

Interview mit

Frau Gorgass

Gesetzliche Regelungen im Hospizbereich

Die Finanzierung der Hospizarbeit

Kinderhospizarbeit in Deutschland

Ziele und Inhalte der Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz.

Grundsätze der Kinderhospizarbeit

Besonderheiten der Palliativbetreuung von Kindern und

Jugendlichen

Trauerbewältigung bei Kindern

Das Kinderhospiz

„Haus Balthasar“ das erste in Deutschland

Praktikumsbericht

einer Kinderkranken-schwesternschülerin

Abschluss.

Literaturnachweis

Anhang:   Schreiben, Serienbriefe, Mails und Antworten als Briefe

oder E-Mails

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Kinderhospizarbeit in Deutschland.

 

Eine spezielle Form des Hospizwesens ist die Arbeit in einem Kinderhospiz. In Deutschland sterben jährlich ca. 1.500 Kinder an unheilbaren Krankheiten, davon an Krebserkrankungen ca. 500. Die Krankheitsbilder sind bei Kindern andere als bei Erwachsenen. Daher kann sich ihr Aufenthalt in einem Hospiz über einen längeren Zeitraum, manchmal sogar Jahre, hinziehen.

Wenn ein Kind stirbt, kehrt sich alles um: ein älterer Mensch hat schon einen größeren Teil des Lebens gelebt, das Kind dagegen wird das Erwachsensein nie erreichen. Die Eltern fragen sich: „Warum nicht ich zuerst, sondern mein Kind?“

Der Prozess kann sich über Jahre dahinziehen. Andere Kinder wachsen heran, das eigene Kind verliert nach und nach seine Fähigkeiten.

Dies wirkt sich oft auf die Partnerschaft aus (hohe Scheidungsrate) sowie auch auf die Geschwisterkinder (Verhaltensauffälligkeit).

Die persönlichen Kräfte werden oft durch extrem aufwendige, lang andauernde Pflege, sowie ständige Auseinadersetzung mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer überfordert.

Die Familie wird zunehmende sozialisoliert, da sich das Leben immer mehr auf das kranke Kind (die kranken Kinder) konzentriert.

Zur Unterstützung dieser todkranken Kinder und ihrer Angehörigen sind die Kinderhospize da.

Der Deutsche Kinderhospizverein (Gründung 1990) ist die Organisation, die den Begriff Kinderhospizarbeit in Deutschland eingeführt und bekannt gemacht hat. Lange Zeit war es auch die einzige Organisation. Nach vielen Jahren intensiver Arbeit des Vereins wurde 1998 das erste stationäre Kinderhospiz in Deutschland, das „Haus Balthasar“ in Olpe, eröffnet. Lange Zeit blieb es die einzige Einrichtung. Die Idee dazu stammt aus England, dem Mutterland der Kinderhospize. Dort wurde 1982 in Oxford das „Helen House“ gegründet, das erste Kinderhospiz der Welt. Mittlerweile gibt es in England 19 Kinderhospize.

Inzwischen hat sich auch bei uns in Deutschland die Situation geändert. Seit kurzem gibt es – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich weitere Angebote. Der Deutsche Kinderhospizverein hat die Initiative ergriffen und im Jahr 2000 begonnen, Gespräche mit Organisationen aus Berlin und Bremen zu führen, die beide stationäre Einrichtungen eröffnen werden und sich dabei sehr an dem „Haus Balthasar“ orientieren. Im November 2001 wurde dieser Kreis erweitert und man lud bundesweit alle Organisationen, die sich mit der Kinderhospizarbeit befassen, zu einem Treffen ein.

Im September 2002 fand dann die Gründung des Bundesverbandes Kinderhospiz als bundesweite Organisation statt. Die Geschäftsstelle ist beim Deutschen Kinderhospizverein, der sein Personal und Büro dafür zur Verfügung stellt, angesiedelt.

Zu den Mitgliedern des Bundesverbandes Kinderhospiz zählen folgende Organisationen:

Zwei  stationäre Kinderhospize und zwar das „Haus Balthasar“ in Olpe (Sauerland) und das „Haus Arche Noah“ in Gelsenkirchen.

Sechs stationäre Einrichtungen, die zum Teil noch in der Planung sind. Drei davon befinden sich bereits im (Um-) Bau, und zwar die Häuser „Löwenherz“ bei Bremen, „Sonnenhof“ in Berlin, „Sternenbrücke“ in Hamburg. Alle sollen bis Dezember 2003 in Betrieb sein. Außerdem sind die Kinderhospize „Allgäu“ in Memmingen, „Regenbodenland“ in Düsseldorf und “Frohe Zukunft“ in Nordhausen geplant.

Fünf ambulante Kinderhospizdienste in Kirchheim/Teck, Cuxhaven, Gröbenzell, Berlin und Wegberg. 

Verschiedene Initiativen, die sich für Kinderhospizarbeit engagieren und sich noch im Aufbau befinden.

 „P A T E“, ein Forschungsprojekt an der Vestischen Kinderklinik Datteln, das sich mit Schmerzforschung und Symptomkontrolle bei Krebskranken Kindern beschäftigt.























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