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Danksagung

Einleitung

Die historische Entwicklung des Hospizwesens

Die Entwicklung des Hospizwesens in Deutschland

Übersichtskarte

Hospizdienste in Deutschland

Erforderliche fachliche Kenntnisse und Forschung im Hospizwesen

Palliativmedizinischer Bedarf

Was sind stationäre Hospize?

Was ist Hospizarbeit?

Ehrenamtlich Arbeit

Einen Sterbenden begleiten.

Sterbebegleitung – Überforderung oder Chance für den Begleiter?

Schwierigkeiten bei der Begleitung

Das Erleben des

Sterben müssen

Interview mit

Herrn Sommerlik

Interview mit

Herrn Bliefernicht

Interview mit

Frau Gorgass

Gesetzliche Regelungen im Hospizbereich

Die Finanzierung der Hospizarbeit

Kinderhospizarbeit in Deutschland

Ziele und Inhalte der Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz.

Grundsätze der Kinderhospizarbeit

Besonderheiten der Palliativbetreuung von Kindern und

Jugendlichen

Trauerbewältigung bei Kindern

Das Kinderhospiz

„Haus Balthasar“ das erste in Deutschland

Praktikumsbericht

einer Kinderkranken-schwesternschülerin

Abschluss.

Literaturnachweis

Anhang:   Schreiben, Serienbriefe, Mails und Antworten als Briefe

oder E-Mails

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Die Entwicklung des Hospizwesens in Deutschland

 

Obwohl es schon in den 60er Jahren erste Kontakte deutscher Ärzte und Theologen zur englischen Hospizbewegung gab, konnten die Ideen in Deutschland nur vereinzelt umgesetzt werden. Dies geschah z.B. am Paul-Lechner-Krankenhaus in Tübingen, wo schon sehr früh Elemente der Schmerztherapie, Symptomkontrolle, Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung in die tägliche Arbeit integriert wurden. Durch einen Dokumentarfilm  (noch 16 Tage..... eine Sterbeklinik in London) von Pater Reinhold  Iblacher wurde die englische Hospizbewegung und das St. Christophers Hospice erstmals 1971 einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland bekannt. Doch führte die unglückliche Wahl des Titels dazu, dass die Bezeichnung „Sterbeklinik“ mit dem Begriff in direkten Zusammenhang gebracht wurde.

 Erst im Jahre 1983 wurde mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe an der Chirurgischen Universitätsklinik Köln die erste deutsche „Station für Palliative Therapie“ eröffnet. Bei der Planung der ursprünglich 5 Betten umfassenden Station wurde ausdrücklich auf Erfahrungen des St. Christophers Hospice in London Bezug genommen. Auch hier folgte schon ein Jahr später die Einrichtung eines Hausbetreuungsdienstes.

 Das erste Hospiz „Haus Horn“ nahm 1986 in Aachen seine Arbeit auf. Im Gegensatz zu angelsächsischen Empfehlungen übernahm dort nicht ein Arzt sondern ein Geistlicher die Leitung des Hauses. Die medizinische Betreuung der Patienten erfolgte in deutschen Hospizen in der Regel durch die Hausärzte. Dieses ist auch heutzutage noch überwiegend der Fall. Zunehmend engagierten sich auch Vereine und Initiativen im ambulanten Bereich und sorgten so dafür, dass die Hospizidee eine immer größere Verbreitung und auch Akzeptanz fand. 

1991 wurden erstmalig vom Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen eines Modellprojektes Palliativstationen unterstützt. Damit sollten Möglichkeiten gefunden werden, die Versorgung terminaler Krebspatienten zu verbessern. Nach dem Auslaufen der Förderung konnten die meisten Einrichtungen mit unterschiedlichen Finanzierungskonzepten weitergeführt werden. Auf die Initiative von D. Zech wurde 1993 erstmalig eine umfassende Bestandsaufnahme der bestehenden palliativmedizinischen Strukturen vorgenommen. Auch hierzu gab es schon entsprechende Vorbilder aus Großbritannien, aber auch aus Kanada. Es sollten mit diesem Verzeichnis nicht nur Adressen gesammelt werden sondern auch Daten erhoben werden, die Aussagen zur Qualität der angebotenen Leistungen erlauben. In den folgenden Jahren wurde diese Erhebung regelmäßig wiederholt und weitere Daten zur Struktur und Qualität der stationären und der ambulanten palliativmedizinischen Versorgung gewonnen.  

Die im Dezember 1993 in der Bundesrepublik existierenden 32 stationären Einrichtungen verfügten über insgesamt 297 Betten. Sie befanden sich in 11 stationären Hospizen und 21 Palliativstationen. Im April 1999 standen in 114 Einrichtungen (50 Palliativstationen, 64 stationären Hospizen) 989 Betten und 38 Tagesplätze zur Verfügung. Bei weiteren 20 Einrichtungen (7 Palliativstationen, 13 Hospizen) mit ca. 120 Betten stand die Eröffnung unmittelbar bevor. Im Jahr vor der Erhebung wurden im stationären Bereich mehr als 10 000 Patienten betreut.

1993 gab es 81 ambulante Dienste. Diese Zahl steigerte sich bis zum Jahr 1999 auf zuletzt 582. Entsprechend stieg auch die Zahl der durch ambulante Dienste betreuten Patienten kontinuierlich an. 1998 waren es schon mehr als 22 000 Patienten.












































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