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Grundsätze der
Kinderhospizarbeit.
►Da
die Arbeit in einem Kinderhospiz, wie schon kurz angedeutet, teilweise
eine andere ist, als in einem Hospiz für Erwachsene, werden ihre
Grundsätze noch einmal dargestellt.
1)
Sie hat als oberstes Ziel, die Lebensqualität der betroffenen
Kinder und Familien bis in die
Sterbesituation hinein und
darüber hinaus zu fördern.
2)
Sie bietet sowohl ambulante als auch stationäre Begleitung an.
Beide ergänzen sich und gehen im Idealfall nahtlos ineinander über.
3)
Sie sieht kontinuierliche ambulante Begleitung als vorrangig an
gegenüber der zeitlich begrenzten, stationären Begleitung.
1)
Sie beginnt bereits nach der Diagnose einer lebensbegrenzenden
Erkrankung und geht bis über den Tod hinaus.
2)
Sie sieht Eltern und Mitarbeiter als gleichberechtigte
Fachleute an, die auf einer Ebene als Partner zusammenarbeiten.
3)
Sie orientiert sich zuallererst an den Interessen und
Bedürfnissen der ganzen Familie.
4)
Sie widmet sich der gesamten Familie und unterstützt auch
Geschwisterkinder und Eltern.
5)
Sie fördert die Sicherstellung der palliativen Pflege.
6)
Sie koordiniert Unterstützungsleistungen im unmittelbaren
Umfeld der Familie.
7)
Sie braucht Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen und
steht diesen offen.
8)
Sie bietet Trauerbegleitung an.
9)
Sie beinhaltet die Qualifizierung und fachliche Beratung der
haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. 9.)
9.)
Broschüre
Deutscher Kinderhospizverein e.V., FXR Druck GmbH, Olpe, 2001, Seite
1 - 4
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