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Die historische Entwicklung des Hospizwesens

Die Entwicklung des Hospizwesens in Deutschland

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Hospizdienste in Deutschland

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Das Erleben des

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Interview mit

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Interview mit

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Kinderhospizarbeit in Deutschland

Ziele und Inhalte der Arbeit des Bundesverbandes Kinderhospiz.

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Das Kinderhospiz

„Haus Balthasar“ das erste in Deutschland

Praktikumsbericht

einer Kinderkranken-schwesternschülerin

Abschluss.

Literaturnachweis

Anhang:   Schreiben, Serienbriefe, Mails und Antworten als Briefe

oder E-Mails

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Fragen an die Leitung der ambulanten Hospizdienste und stationären Hospize

 

Ambulanter Hospizdienst / Kirchenkreis Ronnenberg   -   Am Kirchhofe 4   -   Ronnenberg

Leitung: Frau Gorgass 

Fragen 

Antworten

1.)

Seit wann besteht der ambulante Hospizdienst? 

Seit 1992

2.)

Wie werden Sie finanziert?

0,5 Stelle (Gehalt f. Leitung) wird durch das Kirchenkreisamt bezahlt. Die ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen geben durch die Selbsttragung ihrer Fahrtkosten eine Fahrkostenspende. Außerdem gibt es sonstige Spenden. 

3.)

Wie viele Mitarbeiter/innen werden beschäftigt, hauptamtlich/ehrenamtlich? 

48 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Begleitung.

4.)

Pflegen Sie nach der Palliativmedizin?

Seelische Betreuung, keine Pflege. 

5.)

Haben hauptamtliche Mitarbeiter/innen die Fortbildung in der Palliativmedizin? 

Nur ehrenamtliche Mitarbeiter/innen beschäftigt.

6.)

Haben Sie als Leitung eine Weiterbildung zur Palliativmedizin? 

Nein

7.)

Haben ehrenamtliche Mitarbeiter/innen an einem Befähigungskurs teilgenommen?

Sie haben an einem Vorbereitungskurs teilgenommen. Außerdem finden regelmäßige Treffen zum Gedankenaustausch statt. 

8.)

Wie viele Patienten begleiten Sie?

2002 ca. 80 Patienten. 

9.)

Weisen Sie beim ambulanten Dienst die Angehörigen darauf hin, dass der Hausarzt Palliativmedizin einsetzen kann?

Ja

 10.) Persönliche Frage an Frau Gorgass

 Was hat Sie bewegt, sich der Aufgabe sterbenskranker Menschen bei deren letzter Lebensbewältigung, dem Sterben, zu begleiten?

 Frau Gorgass ist von Beruf Diplom-Sozialpädagogin. Auf ihre Initiative hin wurde der ambulante Hospizdienst im Kirchenkreis Ronnenberg ins Leben gerufen. Angefangen hat alles mit einem Hospizkreis auf Kirchenkreisebene, der sich mit dem Thema Sterben und Tod auseinandersetzte. Sie hatte Unterstützung von 12 Leuten, die sich dafür interessierten. Nach 1 ½ Jahren entwickelten sie ein Konzept zur Ausbildung von Interessenten, die sich die Sterbebegleitung zur Aufgabe machen möchten. Kurz darauf haben sie mit den ersten Vorbereitungskursen begonnen und sind dann in die Begleitung gegangen. Um diesen ambulanten Hospizdienst bekannt zu machen, haben sie Ärzte und Krankenhäuser aufgesucht. Damals vor 10 Jahren war alles sehr mühselig, manchmal sogar entmutigend. Nun gab es 10-15 Personen mit einer guten Ausbildung, aber sie fanden keine Beschäftigung. Für Frau Gorgass und ihr Team war es eine schwere Zeit. Allmählich bildeten sich aber in der Umgebung immer mehr Gruppen aus der Hospizbewegung mit gleichen Interessen. Bei gemeinsamen Treffen haben sie festgestellt, dass alle die gleichen Schwierigkeiten hatten. – Heute hat der ambulante Hospizdienst einen festen Platz in seinem Umfeld. Menschen die Hilfe brauchen, kommen jetzt von alleine zu Frau Gorgass und bitten um Unterstützung.

Einen großen Wunsch hat Frau Gorgass. Sie würde gerne eine Gedenkfeier für die im Jahr verstorbenen Menschen veranstalten. Dabei sollten sich die Angehörigen und die Mitarbeiter des ambulanten

Hospizdienstes noch einmal an die Verstorbenen und an die gemeinsame Zeit erinnern. Dadurch soll ein Zeichen gesetzt werden, dass mit der Beerdigung nicht alles zu Ende ist.

 Es gab eine Zeit in Frau Gorgass Leben, da hat sie sich mit dem Lebensbeginn beschäftigt. Sie war während der Ausbildung unter anderem auf einer Säuglings- und Kinderstation beschäftigt. Sie wird nie die erste Geburt vergessen, die sie erlebt hat. Sie war sehr gerührt und hatte das Gefühl, dass in dem Augenblick, wenn ein Kind anfängt zu leben, genau so etwas Heiliges passiert, wie in dem, wenn ein Mensch aus dem Leben geht. Frau Gorgass sagte, wir brauchen heute so eine Frau Kübler-Ross für Geburten, da sie es total spannend findet, was da passiert. Ich hätte mich mit Frau Gorgass noch stundenlang unterhalten können, leider fehlte die Zeit.














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